Hausarztpraxis Kreutzer  Dülmen
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Arztpraxis Kreutzer Anmeldung

 

Das Leistungsspektrum unserer Praxis umfasst alle üblichen hausärztlichen Leistungsangebote einschließlich der endoskopischen Diagnostik des oberen Verdauungstraktes.

Darüber hinaus bieten wir im privatärztlichen Bereich die endoskopische Untersuchung des gesamten Dickdarms und des Bronchialsystems an.

Klicken Sie bitte für eine detaillierte Erklärung auf den entsprechenden Begriff.

 

 

 

Leistungen
     
 

hausärztlich:


 


         
 

fachärztlich-internistisch:




individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL):


  • Akupunktur
  • reisemedizinische Beratung einschl.
    Reiseimpfung
  • Sport- und Taucheruntersuchungen
  • Führerscheinuntersuchungen
  • Check-Up Untersuchungen außerhalb
    des 2-Jahresrhythmus sowie mit
    erweitertem Laborspektrum
  • Tumormarker
  • Aufbaukuren
  • Diätberatung
  • Hydrojet (Wassermassage)

 

 
     
  EKG

 
  Steht als Abkürzung für Elektrokardiogramm.
Mit dem EKG werden die elektrischen Vorgänge, die bei der Herzmuskeltätigkeit entstehen, aufgezeichnet und in Form einer Kurvendarstellung optisch wiedergegeben. Das EKG ist auch heute noch das wichtigste Gerät zur Erkennung krankhafter Veränderungen des Herzens.
Anhand der Abweichung des Kurvenverlaufs von der Normalkurve kann der Arzt vielfältige Informationen über die Lage und Größe des Herzmuskels, das Frequenz- und Rhythmusverhalten sowie über strukturelle und funktionelle Veränderungen der Herzmuskulatur erhalten. Moderne EKG-Geräte arbeiten heutzutage computerassistiert und liefern im Ergebnis eine fertige Diagnoseauswahl.
Trotz modernster Auswertungssoftware ist es aber bis heute nicht möglich auf diese Weise verlässliche Diagnosen zu erhalten.
Nach wie vor bleibt es die Aufgabe des Arztes, unter Berücksichtigung der klinischen Befunde und der Anamnese des Patienten, die Kurvenveränderungen des EKG im Sinne der richtigen Diagnose zu deuten. Hierzu gehört zunächst die Unterscheidung der vielen Normvarianten vom krankhaften Befund.
Groß ist die Anzahl der möglichen Diagnosen, von denen hier nur einige beispielhaft genannt werden sollen:
Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehler, Durchblutungsstörungen bis hin zum Infarkt, Herzmuskelentzündungen, Kardiomyopathien.
 
 
Belastungs-EKG (Ergometrie)

Beim Belastungs-EKG findet eine EKG- und Blutdruckaufzeichnung unter definierten ansteigenden Belastungsstufen statt. Die Belastungssituation wird in der Regel auf einem Sitzend- oder Liegendergometer erzeugt. Durch die langsam zunehmende Belastung des Herzens tastet sich der Arzt unter Berücksichtigung der Herzfrequenz an den Grenzbereich der individuellen Herzleistung heran. In diesem Brenzbereich demaskieren sich manche Herzerkrankungen, wie belastungsabhängige Rhythmusstörungen und Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, die unter Ruhebedingungen nicht erkennbar wären.
Eine Domäne der Ergometrie ist sicherlich die frühzeitige Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzens und damit Weichenstellung zur weiteren Diagnostik wie Myokardszintigramm und Herzkatheter und letztlich invasiver Koronartherapie zur Vermeidung des Herzinfarktes.
Zur optimalen Aussagefähigkeit des Belastungs-EKG`s sollten 24h vor der Untersuchung Medikamente wie Betablocker und Nitrate abgesetzt werden.
 
Langzeit-EKG

Beim Langzeit-EKG erfolgt die EKG Aufzeichnung über 18 bis 24 Stunden unter ganz normalen Alltagsbelastungen. Hierzu werden die Herzaktionen über Brustwandelektroden abgeleitet und von einem etwa handgroßen, heute in der Regel digitalen Rekorder, der mit einem Gürtel an der Hüfte befestigt wird, aufgezeichnet.
Die Auswertung von in der Regel zwei Kanälen, die zwei Brustwandableitungen entsprechen, erfolgt über eine Auswertungssoftware, die dem Arzt im Papierausdruck eine Vorauswahl von krankhaften Veränderungen der EKG-Kurve aufzeigt. Darüber hinaus erfolgt eine über den gesamten Aufzeichnungszeitraum kontinuierliche Darstellung des Kurvenverlaufs.
Die Hauptaufgabe des Langzeit-EKG´s ist die Erkennung und Therapiekontrolle von Herzrhythmusstörungen. Da Herzrhythmusstörungen nicht kontinuierlich auftreten, sind sie häufig mit dem normalen EKG, das ja nur eine Momentaufnahme der Herztätigkeit  darstellt, nicht zu erkennen. So ist z.B. die Abklärung einer Synkope (kurzfristige anfallsweise Bewußtlosigkeit) eine Domäne der Langzeit -EKG-Diagnostik. Handelt es sich um eine Synkope kardialer Ursache so setzt für einige Sekunden der Herzschlag völlig aus, oder es kommt zu einer schnellen Rhythmusstörung, die ebenfalls einem Kreislaufstillstand gleichkommt. Nur mit einer kontinueirlichen Darstellung der Herzstromkurve, wie es im Langzeit-EKG geschieht, sind derartige Störungen zu erkennen und einer weiteren Therapie wie Schrittmacherimplantation oder Defibrillatorimplantation oder auch medikamentöser Einstellung zuzuführen.
Die Aufzeichnung eines Langzeit-EKG´s bedingt für den jeweiligen Patienten keine starke Beeinträchtigung seiner Alltagsbetätigung. Da der nur handgroße, relativ leichte EKG-Rekorder an einem Gürtel im Hüftbereich getragen wird, kann sich der Patient völlig frei bewegen und sogar sportlichen Betätigungen nachgehen. Lediglich auf diverse Wassersportaktivitäten sollte im Sinne der empfindlichen Elektronik verzichtet werden.
 
Ultraschalluntersuchung des Abdomen (Oberbauchsonographie)

Die Ultraschalluntersuchung des Abdomens ist eine auch im hausärztlichen Bereich häufig indizierte Untersuchung zur Abklärung manigfaltiger diagnostischer Fragestellungen.
Der große Vorteil der Sonographie gegenüber der röntgenologischen Bildgebung ist die fehlende Strahlenbelastung. Da die Sonographie praktisch risikofrei ist, besitzt man mit ihr eine Methode der bildlichen Echtzeitdarstellung, die von der Häufigkeit und Dauer der Anwendung unbegrenzt ist und zudem eine sehr exakte Darstellung der Bauchorgane, mit Einschränkungen bei Magen und Darm, zulässt.
Die besten Ergebnisse erhält man im Nüchternzustand, weshalb die Untersuchungen vorwiegend morgens durchgeführt werden sollten.
Da die Ultraschallwellen bei unvollständigem Kontakt des Schallkopfes mit der Haut zu stark reflektiert werden, wird zum besseren Hautkontakt des Ultraschallkopfes ein Gel eingesetzt, mit dem der Schallkopf vor der Untersuchung bestrichen wird.
 
Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie)

Bei der Lungenfunktionsprüfung wird mittels eines Luftmengensensors, die Menge der eingeatmeten und ausgeatmeten Luft sowie die Geschwindigkeit des Luftstroms gemessen. Über eine Computerauswertung der gemessenen Luftströme erhält der Arzt verschiedene graphische Darstellungen anhand derer er eine Vielzahl von Erkrankungen der Lunge und der Bronchien diagnostizieren kann.
Die wichtigsten Meßwerte sind die Vitalkapazität (VC)=max. Ausatemvolumen nach maximaler Einatmung und das forcierte Expirationsvolumen (FEV1)= die Menge Luft, die nach maximaler Einatmung maximal in einer Sekunde ausgeatmet werden kann.
Bereits durch die Relation dieser beiden Werte hat der Arzt die wichtigsten Anhaltspunkte für eine obstruktive Lungenerkrankung (krampfhafte Verengung der Bronchien bei Asthma und COPD), oder restriktive Lungenerkrankung (Veränderung der Lungenstruktur, des Brustkorbes bei Lungenemphysem oder Lungenfibrose).
Bei der Durchführung der Spirometrie sollte der Patient stehen und die Nase sollte durch eine Klammer verschlossen sein. Alsdann wird er aufgefordert, durch das Gerät so tief wie möglich einzuatmen und anschließend so schnell und so tief wie möglich auszuatmen. Zum Erhalt eines exakteren Ergebnisses sollte die Prozedur mehrfach wiederholt werden.
 
Docstop

Seit 2007 ist unsere Praxis offizielle Doc Stop Praxis. An diesem Projekt sind Praxen beteiligt, die nicht weiter als 4 km von einer Autobahnabfahrt entfernt sind, ausreichend Parkmöglichkeiten für LKW bieten und bereit sind, erkrankte Fernfahrer ohne größere Wartezeiten medizinisch zu versorgen.

Wir sind am günstigsten über die Autobahnabfahrt Dülmen zu erreichen. Fahren Sie bitte die B474 ca. 1 km stadteinwärts. Parkmöglichkeiten bestehen vor und hinter dem Bahnübergang auf dem Seitenstreifen der B474. Die Praxis erreichen Sie zu Fuß in ca. 300 Meter über den „Krummen Weg“ oder den Butterkamp, siehe Wegbeschreibung.
Die Weiterfahrt ist ohne Wendenotwendigkeit über die Anschlußstelle Dülmen Nord oder über die Anschlußstelle Lavesum möglich.
Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Doc Stop Internetseite:
DocStop online
 
Laboruntersuchungen

Laboruntersuchungen dienen dazu, Krankheiten zu diagnostizieren, oder während der Therapie in ihrem Verlauf zu beobachten. In der Hausarztpraxis werden als Material für Laboruntersuchungen in der Hauptsache Blut und Urin gewonnen.
Routinemäßig entnehmen wir in unserer Praxis die Blut- und Urinproben in der Zeit von 08:00 bis 09:30 Uhr. Die Proben werden gegen 10:00 Uhr von einem Boten in das arzteigene Labor Mediteam nach Münster gebracht, wo sie noch am gleichen Tag untersucht werden.
Bei dringlicher Indikation können wir die Ergebnisse noch am gleichen Tag gegen 17:00 Uhr abfragen. In allen anderen Fällen erfolgt die Ergebnisübermittlung per EDV am Folgetag bis 09:00 Uhr.
 
Magenspiegelungen (Gastroskopie)

Die Magenspiegelung ist eine Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms mit einem ca.1cm dicken und 1,2m langen Endoskop. (Fiberglas- oder Videoendoskop). Um eine ausreichende Sicht bei der Untersuchung zu gewährleisten darf der Patient 8h vor der Untersuchung keine feste Nahrung mehr zu sich genommen haben. Direkt vor der Untersuchung wird die Rachenschleimhaut des Patienten mit einem Lokalanästhetikum eingesprüht, um einen Würgereiz während der Untersuchung zu vermeiden. Als weitere Prämedikation kann im Bedarfsfall eine Sedierung durch iv. Gabe eines Beruhigungsmittels (heute meistens Dormicum) durchgeführt werden. Der Patient wird dann in Linksseitenlage untersucht, wobei das Endoskop nach Platzieren eines Beißringes vorsichtig in die Speiseröhre vorgeschoben wird. Bei ausreichender Schleimhautanästhesie geschieht dies, ohne einen Würgereiz auszulösen.
Sobald die Gerätespitze in der Speiseröhre liegt, kann das Gerät problemlos bis in den Zwölffingerdarm vorgeschoben werden. Durch die hochauflösende Optik können alsdann kleinste Schleimhautveränderungen festgestellt werden, die zur weiteren Diagnostik mit der Zange peiert werden, was für den Patienten völlig schmerzfrei geschieht. Nach der Untersuchung darf der Patient
bis zum völligen Rückgang der Rachenanästhesie (in der Regel 1h) nicht essen und trinken da die Gefahr des Verschluckens besteht. Im Falle einer vorausgegangenen Sedierung besteht ein 24-stündiges Fahrverbot.
Die Magenspiegelung ist heute die Standarduntersuchung des oberen Gastrointestinaltraktes und besitzt aufgrund der nur geringen Irritationen und der hohen diagnostischen Aussagekraft bei Ärzten und Patienten eine große Akzeptanz.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

   
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